• Ottohaus mit Bergpanorma im Hintergrund
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Wandern auf der Rax

Touren, Hütten und Rax-Seilbahn entdecken

„Kein anderes alpines Ausflugsziel liegt so nahe an seiner Hauptstadt, ist so leicht zu erreichen und so vielseitig: Jede Altersgruppe, jedes Sport-Level kommt hier voll auf seine Kosten.“ Scharfegger muss es wissen. 

Wer die Rax liebt, ist früher oder später sein Gast in der Rax-Seilbahn, im Raxalpenhof, im Ottohaus oder einem seiner anderen Betriebe. Doch das Rax-Plateau ist nicht nur ein 34 Quadratkilometer großer Outdoor-Abenteuerspielplatz. Das verkarstete Bergmassiv im Südwesten von Wien atmet auch Geschichte: In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde hier der Alpintourismus (mit)erfunden, 1896 der weltweit erste Bergrettungsdienst eingerichtet, 1926 Österreichs erste Personen-Seilbahn eröffnet: Sie bringt Jung und Alt, Wanderer und Kletterer, Senioren und Extremsportler:innen in nur acht Minuten von der Talstation zur Bergstation am Hochplateau. 

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    Minuten bis zur Bergstation
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Mann in weinroter Trachten-Weste steht in einer gemütlichen Stube vor einem kunstvoll verzierten Holzschrank.
©© Wiener Alpen/Sophie Menegaldo

Ein Hochplateau wie die Rax gibt es in ganz Europa kein zweites Mal

BERND SCHARFEGGER, Rax-Seilbahn

5 Facts über die Raxseilbahn

4 Rax-imal lohnende Touren auf der Rax

Auf der Rax tritt ein seltenes physikalisches Phänomen auf: Höhensonne, Latschengrün und Fernblick lösen die Alltagssorgen rückstandsfrei auf – zumindest für die Dauer des Ausflugs. Besonders gründlich wirkt der Effekt, wenn man dabei einen Fuß vor den anderen setzt. 

Wanderstart- und -endpunkt müssen dafür nicht der gleiche sein. Man kann zum Beispiel an der Rax-Seilbahn loswandern und am Preiner Gscheid mit dem Linien- oder RUFbus zurück zum Bahnhof in Payerbach-Reichenau fahren. Viele beginnen oder beenden ihre Wanderung auch gerne direkt in Prein, Hirschwang, Hinternaßwald oder Kaiserbrunn, wo der steile, teils versicherte Steig über die Brandschneide startet. 

4Diese vier Wanderungen sind besonders beliebt:

  • Umgeben von sanften Hügeln und dichten Wäldern strahlt die alpine Landschaft eine friedliche Ruhe aus. Die charmante Hütte lädt Wanderer ein, eine wohlverdiente Pause einzulegen und die atemberaubende Aussicht auf die umliegenden Berge zu genießen. Hier, wo die Natur in voller Pracht erblüht, wird jeder Schritt zum unvergesslichen Erlebnis.
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    Von der Bergstation zum Ottohaus

    Zum Kennenlernen oder als gemütliche Familienwanderung: Vom Ausstieg der Rax-Seilbahn sind auf knapp zwei Kilometern nur 90 Höhenmeter zu bewältigen. Zur Belohnung warten in der 1893 eröffneten, 1664 Meter hoch gelegenen Schutzhütte deftige Hausmannskost und süße Köstlichkeiten.

  • Inmitten der majestätischen Raxberge entfaltet sich eine atemberaubende Landschaft, die zum Verweilen einlädt. Die dichten, grünen Nadelbäume und der sanfte Nebel verleihen der Szenerie eine mystische Atmosphäre, während die frische Bergluft die Sinne belebt.
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    Vom Preiner Gscheid zum Waxriegelhaus

    Ein unvergesslicher Familienausflug: Zuerst mit dem Linien- oder RUFbus vom Bahnhof Payerbach-Reichenau zum Startpunkt, dann in gemütlichen ein- bis eineinhalb Stunden hinauf auf 1361 Meter zum geschichtsträchtigen Waxriegelhaus. Kinder bis 12 zahlen hier für die Übernachtung nur die Hälfte, Nachwuchswanderer bis zum 3. Lebensjahr übernachten sogar gratis.

  • Die sanften Hügel und majestätischen Berge laden zu unvergesslichen Wanderungen ein. Hier, wo die Natur in voller Blüte steht, genießen die Besucher die frische Bergluft und die atemberaubenden Ausblicke auf die umliegende Landschaft. Ein wahres Paradies für Naturliebhaber und Erholungssuchende.
    ©© Martin Matula

    Von Hirschwang zum Ottohaus

    Gut trainiert? Dann ist der beliebte Törlweg die erste Wahl: Von Hirschwang sind auf 6,3 Kilometern knackige 1138 Höhenmeter zu überwinden. Wer nicht gleich wieder ins Tal möchte, genießt beim Übernachten auf dem Ottohaus den von Lichtverschmutzung unbelasteten Sternenhimmel, der schon Stammgast Sigmund Freud inspirierte – am besten von der Aussichtswarte aus.

  • Inmitten der sanften Wiesen blüht die zarte Edelweißpflanze, ein Symbol der alpinen Schönheit. Der strahlend blaue Himmel und die sanften Hügel schaffen eine harmonische Kulisse, die zum Verweilen und Entspannen einlädt. Hier, wo die Natur in voller Pracht erblüht, wird jeder Schritt zu einem unvergesslichen Erlebnis.
    ©© Niederösterreich Werbung/Robert Herbst

    Hüttenhüpfen auf der Rax

    „Am Ottohaus gibt es einen 4000 Quadratmeter großen Alpengarten mit Akelei, Trollblume und Enzian. Aber eigentlich ist die ganze Rax ein riesiger Alpengarten“, sagt Raxalpen-Resort-Chef Bernd Scharfegger. Um diesen Garten ganz auszukosten, sollte man sich am besten mehrere Tage Zeit zum Hüttenhüpfen nehmen – also in 1500 bis 2000 Metern Seehöhe von Hütte zu Hütte wandern und zwischendurch immer wieder gemütlich einkehren oder übernachten – zum Beispiel vom Raxalm Berggasthof über das Ottohaus zur Seehütte.