1| dass man für den besten Whisky nicht nach Irland muss
sondern zu Werner Kölbel nach Krumbach
Von A wie Apfelbrand bis Z wie Ziegenkäse: Die Bucklige Welt ist nicht nur landschaftlich, sondern auch in Topf und Teller reich an Höhepunkten - immer regional verwurzelt, gerne weltoffen interpretiert.
Einen Betrieb wie den von Stefan Weninger und Josef Heissenberger gibt’s in der Buckligen Welt kein zweites Mal. Trotzdem ist er typisch dafür, wie hier mit Lebensmitteln umgegangen wird. Die Gründer des Startups Bucklkistl orientieren sich dafür am 200 Jahre alten Prinzip des „Marktgärtnerns“. Dabei wird Gemüse besonders vielfältig und bodenschonend angebaut. Statt mineralischem Dünger und schwerer Maschinen kommen nur Bio-Humus und leichte Werkzeuge zum Einsatz, zwischen den Kulturen erhöhen Begrünungsstreifen die Biodiversität. Am Ende bleibt nicht nur die Wertschöpfung in der Region, auch die Produkte selbst werden ausschließlich zwischen Kirchberg, Kirchschlag und Wiener Neustadt ausgeliefert – und zwar an zwei- bis dreihundert Privathaushalte und Gastronomiebetriebe, verpackt im „Bucklkistl“.
Wir bauen auf dem engen Raum von nur eineinhalb Hektar 40 bis 50 Gemüsekulturen an - von Klassikern wie Gurke, Paradeiser, Paprika, Kraut und Schnittsalaten bis zu Spezialsorten, zum Beispiel Roten Rüben in verschiedensten Farben.
Wenn die Expert:innen im Obstgarten und an der Destilliermaschine, vorm Gäreimer oder an der Käseharfe Einblicke in ihren Arbeitsalltag geben, bekommt das geflügelte Wort „Genussregion Niederösterreich“ Textur und Aroma. Wie bei Stefan Weninger und Josef Heissenberger vom Bucklkistl begann die Arbeit vieler Produzent:innen als Hobby oder aus privater Neugier. Was sie dabei herausfanden, können ihre Gäste live miterleben und verkosten:
Wir haben vorher im Büro gearbeitet, aber das war nichts für uns.
Welche kulinarische Erlebniswelt passt perfekt zu welchem Anlass? Wir haben sechs Vorschläge zusammengestellt, die dieses Jahr auf jede Ausflugs-Bucketlist gehören.