Eine warme, gemütliche Stube, einfache Tische, Bänke, Sessel und viel Hausgemachtes: Hier geht es ums unkomplizierte Zusammensitzen, Erzählen, Lachen und am Tisch landet, was direkt aus Hof und Garten kommt. So, wie man es vielleicht noch von der Oma kennt.
…und vom Opa zum Enkerl. In den gemütlichen Stuben und Gärten der Heurigen wird das Miteinander spürbar: Generationen arbeiten Hand in Hand, Großeltern, Eltern und Kinder bringen ihr Wissen und ihre Leidenschaft ein. Brettljause, Käsebrot, Aufstriche, Krautstrudel und Braten - die Zutaten stammen meist aus der eigenen Landwirtschaft und manchmal vielleicht auch vom Nachbarn. Mit viel Zeit, Geduld und Hingabe werden in den Heurigen nicht nur Lebensmittel produziert, sie werden ausgewählt, gesäät, aufgezogen, geernetet, verfeinert und garniert.
Das Zeichen, dass geöffnet ist, ist noch immer das gleiche wie damals: ein grüner Buschen beim Eingang. Wer den grünen Zweig sieht, darf sich auf gelebte Gastfreundschaft freuen.