Um die Burgen und Ruinen der Buckligen Welt ranken sich so manche kuriose Sagen und Erzählungen. Früher als “Pittener Waldmark” bezeichnet ist die Region seit Jahrtausenden Siedlungsraum und war damals auch Grenzgebiet. Völlig natürlich also, dass sich hier viele historisch bedeutende Stätten befinden.
Diese fünf Burgen, Ruinen und das Schloss Katzelsdorf werden für die Öffentlichkeit erhalten und geöffnet. Manche davon sind auch Veranstaltungsort für Adventmärkte oder Konzerte.
Die Ruine ist schon von weitem sichtbar und liegt an einem steilen Felsen. Der merkwürdige Name geht der Legende nach auf die Türkenbelagerungen zurück. Die Ruine entstand aber erst im 19. Jahrhundert. Sie wurde von einem Fürsten zur Landschaftsverschönerung errichtet.
Das kleine Städtchen hat eine lange Geschichte als wehrhafter Grenzort. Direkt neben der im 12. Jahrhundert gebauten Burg steht der Feuerturm, der heute als Aussichtswarte dient. Auch Reste der Stadtmauer finden sich noch am Burgberg. Jedes Jahr finden auf der Burg ein Adventmarkt und ein Ritterfest statt.
Ganz in der Nähe des Türkensturzes liegt diese Burg. Sie wurde im 12. oder 13. Jahrhundert gebaut und kann bei Wanderungen von außen bewundert werden. Von Ostern bis Ende Oktober finden hier wöchentlich Führungen statt, bei denen auch das Innere gezeigt wird.
Fundament und Teile des Mauerwerks deuten auf eine rund 2.000 Jahre alte Geschichte hin. Demnach könnte die Burg einst ein römischer Wachturm gewesen sein. Ab Ende März bis Ende November kann die Burg am Wochenende besichtigt werden. Auf der Terrasse werden sogar Kleinigkeiten zum Essen und Trinken serviert und im November ist die Burg weihnachtlich geschmückt.
Für lange Zeit wechselte das im 12. Jahrhundert erbaute Schloss unzählige Male seine Besitzer:innen, darunter war auch die Schwester Napoleons und eine Tochter von Marie Antoinette. Seit einigen Jahren finden im Schloss Hochzeiten, Seminare und Konzerte statt. Im Winter wird der Christkindlmarkt mit viel Kunsthandwerk veranstaltet.