Früher freuten sich die Schnida, also Wanderarbeitende, die bei der Ernte mithalfen, den ganzen Sommer über auf den Schnidahahn. Nach der Ernte wurden sie mit einem großen Fest für ihre Arbeit belohnt. Gemeinsam wurde gegessen und gefeiert. Der junge Hahn, der dabei häufig serviert wurde, gab dem Brauch seinen Namen.
Bis heute wird diese Tradition in der Buckligen Welt und im Wechselland weitergetragen. Regionale Betriebe greifen den Schnidahahn auf und erinnern an einen Brauch, der seit Generationen zur Kulinarik der Region gehört.
Heute öffnen Gasthäuser, Heurigen und Produzent:innen zum Schnidahahn für ein Wochenende ihre Türen. Präsentiert werden ihre regionalen Schätze und kreativen Kochideen. Durch das gewachsene Zusammenspiel von Landwirtschaft, Handwerk und Gastronomie entsteht ein aromatisches Gesamtkunstwerk zwischen Tradition und neuen Ideen. So wird der Schnidahahn zu einem Wochenende das dazu einlädt, gemeinsam mit den Gastgeber:innen das Lebensgefühl der Region persönlich und authentisch zu entdecken.
Alle Programmpunkte von Freitag bis Sonntag finden Sie gesammelt in unserem Programmfolder zum Download.
Entspannt anreisen. Mit Öffis oder Auto, etwa eine Stunde von Wien und Graz entfernt.