Beschreibung
Das Hacker Haus in Bad Erlach verbindet Museum und lebendiges Kulturzentrum. Das Museum für Zeitgeschichte entstand aus einem Forschungsprojekt zur jüdischen Bevölkerung der Region Bucklige Welt–Wechselland und vermittelt Einblicke in regionale Geschichte und Erinnerungskultur.
Dauerausstellung
Im Mittelpunkt steht die Dauerausstellung „Die Familie Hacker – Jüdisches Leben in Bad Erlach“. Sie erzählt anhand der Geschichte der Familie Hacker vom jüdischen Leben in der Region und vom Alltag der jüdischen Bevölkerung bis zur Verfolgung und Vertreibung ab 1938. Dokumente, Fotos, Hörstationen und interaktive Elemente ermöglichen einen persönlichen Zugang zur Vergangenheit und zeigen die Bedeutung jüdischer Familien für das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben des Ortes. Ein Gedenkraum erinnert an die Opfer der Shoah aus der Region.
Sonderausstellungen und Kulturprogramm
Neben der Dauerausstellung werden im Hacker Haus wechselnde Sonderausstellungen präsentiert, die unterschiedliche Aspekte jüdischer Geschichte, regionaler Erinnerungskultur oder gesellschaftlicher Themen beleuchten.
Darüber hinaus ist das Gebäude ein vielseitiges Kulturzentrum. In der modernen Veranstaltungsfläche „Ellipse“ sowie im Innenhof finden regelmäßig Lesungen, Konzerte, Vorträge, Workshops, Diskussionsforen und Bildungsprogramme statt. Auch kleinere Ausstellungen, biografische Projekte oder kulturelle Veranstaltungen beleben das Haus und machen es zu einem Ort des Austauschs und der Begegnung.
Öffentliche Anreise
Von Wien oder Graz kommend bis zum Hauptbahnhof Wr. Neustadt. Von dort mit der Aspangbahn bis zum Bahnhof Bad Erlach. Vom Bahnhof sind es ca. 10 min Fußweg.