Ankommen in Maria Schutz - das Juwel des Semmeringgebiets
Nahe des Semmerings liegt mit Maria Schutz ein Ort, der seit Jahrhunderten Wallfahrer und Pilger anzieht. Die barocke Wallfahrtskirche am Fuße des Sonnwendsteins mit ihren zwei Türmen ist von weitem sichtbar.
Viele Menschen machen sich bewusst auf den Weg zur Basilika in Maria Schutz, um Abstand zum Alltag zu gewinnen, Gott näher zu kommen und Klarheit zu finden.
Im Jahr 2020 wurde oberhalb der Kirche im Wald eine Lourdes-Grotte errichtet. Die idyllisch gelegene Stätte lädt mit ihrer stillen Atmosphäre zum Beten und Innehalten ein – ein besonderer Ort der Einkehr, eingebettet in die Natur.
Beliebt ist die Wanderung vom Semmering ausgehend bis nach Maria Schutz. Außerdem eignet sich Maria Schutz ideal als Wanderstartpunkt für Wanderungen auf den Sonnwendstein.
Direkt neben der Wallfahrtskirche in Maria Schutz wartet eine besondere Versuchung: die legendären Riesenkrapfen des Kirchenwirts. Ein Biss, und schon zeichnet sich ein feiner Staubzucker-Schleier über der Nase ab. Wer in Maria Schutz einkehrt, weiß: Ohne Krapfen ist der Besuch nicht komplett.
Wer den schönsten Blick auf die Wallfahrtskirche Maria Schutz erleben möchte, wandert auf den Eselstein. Der Aufstieg beginnt beim ehemaligen Bärenwirt. Oben angekommen, eröffnet sich ein Panorama, das nicht nur die Kirche in den Mittelpunkt rückt, sondern auch die umliegende Landschaft eindrucksvoll rahmt. Von hier aus entwarf Carl Ritter von Ghega einst die Pläne für die weltberühmte Semmeringbahn.