Zahlen und Fakten zum Wahrzeichen
Die Errichtung des Wiener Neustädter Wahrzeichens wurde wenige Monate nach Inbetriebnahme der ersten Teilstrecke der Tiefquellenwasserleitung vom Gemeinderat beschlossen und in den Jahren 1909/1910 von der Firma Koblischek nach Plänen der Wiener Architekten Siegfried Theiß und Hans Jaksch in die Tat umgesetzt. Am 13. Dezember 1910 wurde es schließlich in Betrieb genommen und verbesserte sowohl die Versorgungsleistung als auch die hygienische Situation. Die Stadt war damit in der Lage, sauberes Trinkwasser zu bieten und in mehrstöckige Gebäude zu liefern. Bei Bombenangriffen wurde der Wasserturm im März 1945 zerstört und konnte erst im April 1951 wieder in Betrieb genommen werden. Bis heute ist der 50 Meter hohe Turm, einst Teil der Kaiser-Franz-Josephs- Wasserleitung ein Regelbehälter, von dem aus die Brunnenpumpen ein- und ausgeschaltet werden.
Zum 111. Geburtstag wurde der Wasserturm im Rahmen einer mitreißenden Show mit Wasser-, Feuer-, Lichteffekten, begleitet von Künstlerinnen und Künstlern der Stadt, auf eine Art in Szene gesetzt, die von den Menschen nicht so rasch vergessen wird – die 30 Meter hohe Wasserfontäne hätte, von Trommelwirbel untermalt, als Rufzeichen der Stadt nicht imposanter sein können.