Die Burg von Wiener Neustadt
Von der Burg zur weltweit ältesten Militärakademie der Welt
Die Burg entstand etwa 50 Jahre nach Gründung der Stadt im Jahr 1192 als militärischer Stützpunkt für den letzten Babenberger Friedrich II. den Streitbaren. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie immer weiter ausgebaut und neuen Zwecken zugeführt. Kaiser Friedrich III. ließ die Burg grundlegend umbauen, wodurch sie zum größten Teil ihr heutiges Erscheinungsbild erhielt. Für Kaiser Friedrich III. und seinen Sohn Maximilian I. war Wiener Neustadt eine wichtige Residenzstadt.. Kaiser Maximilian I. wurde in der Burg zu Wiener Neustadt geboren und getauft. Er verbrachte seine Jugendjahre in der Stadt und kehrte im Lauf seines Lebens immer wieder hierher zurück. Gemäß seinem Testament wurde er in der St. Georgskathedrale begraben. Seine sterblichen Überreste befinden sich unter den Stufen des Hochaltars. Nur sein Herz befindet sich einer Legende nach im 1.200 km entfernten Brügge im Sarkophag seiner ersten Gemahlin Maria von Burgund.