Am besten klimafreundlich mit der Bahn: Von Wien aus braucht’s nur 1:20 Stunden nach Puchberg, wo man direkt loswandern oder in die Schneebergbahn umsteigen kann.
Niederösterreichs höchster Berg ist ein imposanter Anblick. Wer ihm mit Respekt begegnet, lernt ihn von seiner freundlichsten Seite kennen: als Naturparadies, Abenteuerspielplatz und nahes Ausflugsziel ab Wien. Kein Wunder, dass der Schneeberg seit Generationen in zigtausenden Fotoalben die Kulisse der schönsten Familien-Erinnerungen bildet …
„Du bist schon hin und weg, wenn du nach Puchberg reinkommst und zum ersten Mal den kompletten Berg unterm strahlend blauen Himmel vor dir hast,“, sagt Karl Tisch, „Aber dann steigst du aufwärts, und es wird noch schöner: Du holst dir eine duftende Buchtel und einen heißen Kaffee in der Baumgartner Hütte. Du machst eine Pause im kühlen Schatten vom Elisabethkircherl. Und irgendwann stehst du oben am Klosterwappen und vor dir liegen Rax und Ötscher. Wenn du Glück hast, siehst du sogar bis zum Dachstein …“
Wer in über 2000 Metern Seehöhe Latschenluft und Fernblick genießen möchte, muss nicht unbedingt zu Fuß aufsteigen. Seit 1897 fährt die historische Schneebergbahn – Österreichs längste Zahnradbahn - vom Tourismusportal Puchberg in 40 Minuten hinauf zum Bahnhof Hochschneeberg, dem höchsten Bahnhof Österreichs.
Wer nicht ganz so hoch hinauf möchte, kann auch das ganze Jahr über mit der Schneeberg Sesselbahn innerhalb von ein paar Minuten bequem von 870 auf 1200 Meter Seehöhe schweben.
von „Schneeberg-Koarl“ Karl Tisch, Bergretter und Buchautor.