Eine Fahrt mit der Schneebergbahn ist weniger „Transport“ als ein Perspektivwechsel: unten das Talt, oben der Hochschneeberg – dazwischen Zeit am Fenster und eine Strecke, die seit 1897 den Berg erschließt. Ob als Start in einen Wandertag oder als Ausflug mit Aussicht: Am Bergbahnhof Hochschneeberg (1.800 m) beginnt der Schneeberg in seiner klaren, alpinen Form.
Am Bahnhof Puchberg am Schneeberg und dessen Tourismusportal kann man bereits die ersten herrlichen Blicke auf den Schneeberg erhaschen und wichtige Utensilien wie Wanderausrüstung und Wanderkarten erwerben, von hier aus startet die Schneebergbahn und der Nostalgie Dampfzug Richtung Hochschneeberg auf 1800m.
In Puchberg beginnt die Fahrt noch ganz „talnah“, dann zieht der Salamander in seinem eigenen Rhythmus bergwärts. Für die Strecke bis zum Bergbahnhof Hochschneeberg (1.800 m) braucht der Zug rund 40 Minuten. Dabei lohnt es sich, den Blick am Fenster zu lassen: Das Tal rück in den Hintergrund, der Wald wird lichter und mit jeder Kurve verändert sich die Landschaft ein wenig.
Unterwegs hält der Zug an Stationen wie Hengsttal, Hengsthütte und Baumgartner – Namen, die schon nach Hütte, Pause und Bergluft klingen.
Kurz bevor die Schneebergbahn die letzten steileren Meter bis zum Bergbahnhof Hochschneeberg nimmt, ist ein Zwischenstopp genau richtig: Haltestelle StationBaumgartnerhütte. Hier gibt’s die besten Buchteln (so sagen es viele), weit und breit – und dazu die ersten Portionen Bergblick und frische Luft inklusive. Nach ein paar Minuten, gerade lang genug für einen schnellen Hüttengenuss, geht’s weiter: ein kurzer Pfiff, Türen zu, und der Salamander fährt Richtung höchstgelegener Bahnhof Österreichs.