Hubmer Gedächtnisstätte

Historische Stätte, Museum

zum Reiseplaner hinzufügen

Beschreibung

Hinweis zum Waldbrand: Die Höllentalstraße B27 ist gesperrt. Daher ist eine Zufahrt nach Naßwald nur über Gutenstein oder Rohr im Gebirge möglich.

Wenn die Rede vom „Raxkönig“ ist, dann ist damit Georg Hubmer gemeint. Der Schwemmunternehmer erschloss das Höllental um 1800 zur Kohlholzgewinnung. Er organisierte den Transport durch das unwegsame Tal über Schwemmkanäle und errichtete die dafür notwendigen Holz- und Wasserriesen, Holzrechen und Klausen. Zur Blütezeit beschäftigte Hubmer 400 Waldarbeiter.

Hubmer stieg zum größten Arbeitgeber und Gönner von Naßwald auf, er finanzierte ein Schul- und Bethaus und genoss die Anerkennung des Dorfes. Heute erinnert die Hubmer-Gedächtnisstätte in Naßwald an den Pionier, 5 Kilometer südlich von Schwarzau im Gebirge.

Im Mittelpunkt der Gedächtnisstätte steht eine stilgetreu nachgebaute Holzknechthütte mit Feuerstelle, bei der man gegen Anmeldung auch Sterz essen kann. Besucher lernen über die Geschichte des Holztransports und vom harten Leben der Holzknechte. 40 Jahre nach Hubmers Tod entstand 1873 mit der ersten Wiener Hochquellenleitung eine weitere Pionierleistung in der Rax-Region. Das Wasserleitungsmuseum Kaiserbrunn erzählt eine Geschichte davon.

Eintritt: freie Spende

Ausstattungen

  • Führungen
Wir sprechen...
  • deutsch

Standort & Anreise

Empfehlungen und Tipps in der Umgebung