Zum Hüttenhüpfen mit der Seilbahn aufs Hochplateau

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Ob im Tal oder auf dem Berg: leichte Wanderungen und Klettersteige zeichnen diese Region aus

Wandern auf der Rax

Durchatmen, den Ausblick genießen und die Stille auf sich wirken lassen. Die Rax bietet viele Möglichkeiten um alpine Luft zu schnuppern. Die Wege führen über Schotterpfade und Felsen durch grüne Latschenfelder und zu atemberaubenden Aussichtspunkten. Der Aufstieg lässt einen durchatmen, der Abstieg fordert die Konzentration. Schnell findet man seinen Wanderrhythmus und merkt nicht wie schnell die Zeit vergeht.

Hätten Sie´s gewusst

Die hochalpine Rax ist Einzugsgebiet der verschiedenen Quellen für die 1. Wiener Hochquellenwasserleitung und liegt nur etwa 85 Kilometer südwestlich von Wien entfernt. Sie gehört zu den Kalkalpen und liegt im Karstgebiet und hat daher im Gebirge kein Wasser. Der felsige Aussichtsberg erstreckt sich über die Bundesländer Niederösterreich und der Steiermark in der auch der höchste Punkt der Rax liegt, die Heukuppe mit 2007 Meter.

Die Rax-Seilbahn bringt einen in 8 Minuten am komfortabelsten Weg aufs 1.540 Meter hohe Plateau. Da ist die Fahrt schon der erste Höhepunkt des Ausflugs. Zum Parken steht ein Parkplatz im Tal zur Verfügung. Die öffentliche Anreise mit der Südbahn nach Payerbach/Reichenau und dem Bus zur Talstation Rax-Seilbahn ist ebenfalls möglich.

Hüttenwanderung auf der Rax

Ein geeigneter Startpunkt zum Hüttenhüpfen ist die Rax-Seilbahn Bergstation, spätestens dort erwacht die Wanderlust. Die Touren mit den unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden bieten abwechslungsreiche Wege durch Almwiesen und Latschenfelder. Da ist für jeden etwas dabei.

Leichte Wanderungen auf der Rax

Einkehren, Wandern oder kurz Spazieren gehen. Wer das Wander- und Hüttenfeeling gerne ohne große Schwierigkeiten erleben möchte, fährt mit der Rax-Seilbahn aufs Hochplateau und wandert vom Rax-Alm Berggasthof zum Ottohaus, besucht vielleicht noch den 4000 m2 großen Alpengarten und spaziert den Weg gemütlich wieder zurück.

Bei diesen Hüttenhüpfen Varianten sind die kürzeren Strecken ideal für Familien und einen Tagesausflug auf der Rax.

  • Variante 2
  • Rax-Ausblick-Tour

Anspruchsvolle Wanderungen auf der Rax

Abenteuerlustige Wanderer verbringen beim Hüttenhüpfen eine oder mehrere Nächte auf der Rax. Da kann man den Gedanken freien Lauf lassen und den Berg in seiner ganzen Pracht erkunden. Die gemütlichen Hütten bieten komfortable Zimmer und praktische Lagerplätze zum Verweilen.

Für ganz mutige Wanderer bietet sich die 2-Tages-Wanderung am Raxplateau an. Man lässt die stillen Wanderwege auf sich wirken, genießt die Aussicht und gönnt sich einen besonderen Abend auf einer Hütte. Abenteuer- und Erholungsfaktor sind garantiert.

  • Variante 1 + 1a
  • Variante 1 + 1b
  • Variante 1 + 1c
  • Variante 3
  • 2-Tages-Wanderung am Raxplateau

Wem die klassischen Wanderrouten nicht ausreichen, kann als Alternative den Aufstieg vom Habsburghaus über den Bieskogel hinunter zum Klobentörl wagen und von dort aus durch den Wald wieder zur Höllentalaussicht hinauf marschieren. Mit Ausdauer und Konzentration schaffen auch nicht so geübte Wanderer diese Route.

Bei einer mehrtägigen Rundwanderung ist eine Übernachtung in den folgenden Hütten möglich:

  • Raxalm-Berggasthof
  • Ottohaus
  • Habsburghaus
  • Karl-Ludwig-Haus
  • Waxriegelhaus
  • Naturfreundehaus Knofeleben
  • Speckbacherhütte
  • Weichtalhaus

Die Rax im Winter

Auf der Rax bietet sich außerdem noch ein besonderes Erlebnis im Winter an: Schneeschuhwandern rund um den Raxalm-Berggasthof und dem Ottohaus. Das Glitzern im Schnee und die frische, kühle Winterluft versprechen ein außergewöhnliches Abenteuer im Paradies der Blicke.

Tipps fürs Hüttenhüpfen

  • Öffnungszeiten der Hütten prüfen
  • Ausrüstung: festes Schuhwerk, Sonnen- & Regenschutz, Kopfschutz
  • Wasservorrat – auf der Rax gibt es kein fließendes Trinkwasser, nur zum Kaufen auf den Hütten
  • Jause einpacken für Pausen im Gebirge
  • Müll wieder mit ins Tal nehmen – keine Mülleimer am Berg
  • Geeignete Landkarte mitnehmen
  • Notfallnummer der Bergrettung: 140
  • an Wanderrouten und Beschilderung halten
  • vergewissern ob die gewählte Tour der Kondition entspricht
  • vorab über das Wetter informieren – Wetter kann im Gebirge rasch umschlagen
  • Jemanden über die geplante Route und Rückkunft informieren

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