Mit dem Rad die Semmeringeisenbahn entdecken

  • Weltkulturerbe Semmeringeisenbahn / © Wiener Alpen in Niederösterreich, Fotograf: Franz Zwickl

Auf der Weltkulturerbe-Radstrecke über den Semmering lässt sich die Landschaft dieser kultur- und geschichtsträchtigen Region ganz neu erleben.

Die von Carl Ritter von Ghega geplante und 1854 eröffnete Semmeringeisenbahn war die erste Hochgebirgsbahn der Welt, seit 1998 ist sie Teil des UNESCO-Weltkulturerbe. Ihre beeindruckenden Viadukte – wie das 228 Meter lange und 24 Meter hohe Schwarza-Viadukt – und Tunnel, wahre Meisterwerke der Ingenieurstechnik und Landschaftsinszenierung, gelten als Pionierleistung des 19. Jahrhunderts. Davon können sich auch sportliche Radfahrer überzeugen, die die 36,3 Kilometer und 769 Höhenmeter der Weltkulturerbe-Radstrecke in Angriff nehmen.
Über Landes- und Gemeindestraßen führt die Strecke vom Bahnhof Gloggnitz Richtung Schottwien und Maria Schutz auf den Semmering. Vom höchsten Punkt der Route auf 1.025 Metern Höhe geht’s durch die Adlitzgräben nach Breitenstein und über Schottwien wieder zurück nach Gloggnitz.

Die Radfahrer werden aber nicht nur mit faszinierenden neuen Blicken auf die Semmeringeisenbahn belohnt, sondern passieren auf der Rundstrecke auch Villen und Hotels, die vom Beginn der großen Ära der Sommerfrische im 19. Jahrhundert zeugen: etwa das durch sein hochragendes grünes Dach weithin erkennbare Südbahnhotel, damals Europas exklusivstes Nobelhotel.

Weitere Infos finden Sie im Reiseführer „Rund um Semmering und Rax“, den Sie hier kostenlos bestellen können.

 
   
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